„Nicht entmutigt durch Corona!“ – SLG-Schülerin nimmt erfolgreich am bundesweiten Jugendwettbewerb Informatik teil

In der Finalrunde des bundesweiten Jugendwettbewerbs Informatik erlangte die Leo-Schülerin, Pia Pflug (EF), unter den anfangs 22 689 gestarteten Kindern und Jugendlichen erfolgreich den 2. Preis. Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie, in der die Rahmenbedingungen für das Absolvieren eines solchen herausfordernden Wettbewerbs nicht optimal sind, ist dies eine tolle Leistung.

 

 

Der Jugendwettbewerb Informatik ist ein Programmierwettbewerb für alle Kinder und Jugendliche, die erste Programmiererfahrungen sammeln und vertiefen möchten. Der Wettbewerb besteht aus drei Runden, die über 10 Monate verteilt stattfinden. Dabei besteht die Aufgabe darin, diverse Problemstellungen und Knobelaufgaben in einem selbstentwickelten Programm zu lösen. Insgesamt qualifizierten sich für die (dritte) Finalrunde beim Jugendwettbewerb Informatik 3136 Kinder und Jugendliche (darunter 691 Mädchen) - dazu zählte auch Pia!

Selbstverständlich war es natürlich nicht, die Finalrunde zu erreichen – gefragt war ein Höchstmaß an Durchhaltevermögen, Ehrgeiz und Zielstrebigkeit. Denn geprägt war die Wettbewerbszeit nicht nur von inhaltlichen, sondern auch von coronabedingten Herausforderungen. Doch Pia ließ sich nicht entmutigen und hier berichtet sie über ihre Erfahrungen und Eindrücke, um insbesondere auch anderen Schülerinnen und Schülern Mut zu machen:

Im Januar letzten Jahres kam unsere Informatiklehrerin (Frau Konar) auf mich zu und schlug mir vor, an einem Informatikwettbewerb teilzunehmen. Es handelte sich um einen bundesweiten Jugendwettbewerb, der sich interessant anhörte. Daraufhin habe ich ein paar der Übungsaufgaben bearbeitet und Spaß daran gefunden. Anschließend habe ich beschlossen, an dem Wettbewerb teilzunehmen.

Für die ersten beiden Runden hatte ich jeweils 2 Wochen Zeit. Es galt innerhalb von einer Stunde gestellte Aufgaben am Computer zu lösen, die ich alleine von zu Hause bearbeiten konnte. Dabei blieb ich jedoch stets in Kontakt mit meiner Lehrerin.

Kurz vor den Sommerferien kam dann die Auswertung. Ich hatte einen 2. Preis erreicht und mich dadurch für die dritte Runde qualifiziert.

Im Herbst ging es dann weiter, jedoch war die Aufgabenstellung anders: Dieses Mal hatte ich nicht nur eine Stunde, sondern zwei Monate Zeit zur Bearbeitung. Demnach war die Aufgabe aber auch anspruchsvoller. Aufgabe war es, zwei Programme zu schreiben, um eine gestellte Problematik zu lösen und diese inklusive Dokumentation einzusenden. Auch hier hatte ich Unterstützung und Motivation zum Weitermachen von meiner Lehrerin, da mir persönlich Teile der Aufgabenstellung unbekannt waren. Besonders in der dritten Runde war es nötig zu bereden, wie das weitere Handeln geplant war, sodass wir uns immer wieder digital ausgetauscht haben. Doch auch diese Herausforderung habe ich gemeistert und konnte im Wettbewerb sogar einige im Unterricht gesammelte Erfahrungen umsetzen. Ende des Jahres kam dann ein Brief mit einer Urkunde und den Preisen für den 2. Platz.

Natürlich kam Corona dazwischen, doch während dem ganzen Corona-Stress war es ein bisschen Abwechslung, an dem Wettbewerb teilzunehmen. Zwar waren die Aufgaben im Homeschooling alle digital zu bearbeiten, aber die persönliche Kommunikation zu den Lehrern fehlte dann doch. 

Ziel der bundesweiten Informatikwettbewerbe ist es, das Interesse von Kindern und Jugendlichen an der Informatik und insbesondere am Programmieren zu wecken wie auch Talente zu fördern. Wenn auch dein Interesse für die Teilnahme an einem Informatikwettbewerb geweckt wurde, sprich uns Informatiklehrer/in gerne an.

Wir gratulieren Pia Pflug für ihre erfolgreiche Teilnahme am bundesweiten Jugendwettbewerb Informatik 2020 und wünschen ihr weiterhin viel Erfolg!

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